Teilnehmende gestalten beim Ehrensache-Festival eine Graffiti-Leinwand. Das kreative Mitmachangebot wurde von der Stiftung JOB begleitet.

Gemeinsam etwas bewegen

Wie erreicht man Jugendliche heute noch jenseits von Schule, Handy und Social Media? Beim Ehrensache-Festival am 23. Mai ging es genau darum: Vereine und Initiativen aus Potsdam luden junge Menschen ein, Angebote kennenzulernen und Gemeinschaft aktiv zu erleben.

Bei der von Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel eröffneten Veranstaltung in der Schiffbauergasse konnten Jugendliche direkt herausfinden, welche Vereine und Initiativen zu ihren Interessen passen.

An den Ständen gab es die Gelegenheit, sich zu informieren, Kontakte zu knüpfen und per QR-Code kurze Fragen zu beantworten. So entstanden Vorschläge aus den Bereichen Sport, Kreatives, Technik, Umwelt, Soziales oder Mental Health. Auch die Stiftung JOB war mit 5 Sozialarbeiter:innen dabei und lud mit Aktivitäten wie Graffiti und Slackline dazu ein, sich auszuprobieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Das Ehrensache-Festival war Teil des erstmals bundesweit ausgerufenen Ehrentags des Bundespräsidenten. Ziel der Aktion ist es, Menschen zusammenzubringen, die sich für Freiwilligenarbeit, Demokratie und Zusammenhalt engagieren. Organisiert wurde das Ehrensache-Festival vom Fachverband Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit Brandenburg e. V., in dem die Stiftung JOB Mitglied ist.

„Es wird oft so getan, als würden Jugendliche sich nur noch für ihr eigenes Leben interessieren. Unsere Erfahrung ist eine andere. Viele wollen sich einbringen und Teil von etwas sein. Wir müssen Ihnen aber geeignete Formate dafür bieten“, sagt Thomas Lettow, Geschäftsführer der Stiftung JOB und Vorsitzender des Fachverbands Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit Brandenburg e. V.

Wer beim Ehrensache-Festival nicht dabei sein konnte, kann auch weiterhin nach passenden Angeboten suchen: Einfach unter ehrensache-festival.de auf den Button „Match finden“ klicken und 7 kurze Fragen beantworten.