Oberstufenzentrum

Das Alter der SchülerInnen und Auszubildenden an Oberstufenzentren reicht von 16 bis 40 Jahre plus. Sie haben die reguläre Schulzeit (längst) hinter sich und müssen ihr Leben nun selbstverantwortlich gestalten. Die einen haben konkrete Pläne für ihre berufliche Zukunft, die anderen sind noch oder wieder auf der Suche. Manche Jugendliche und Erwachsene sind durch Fluchterfahrungen traumatisiert, sprechen nur wenig Deutsch und sehen sich mit einer völlig anderen Lern- und Arbeitswelt konfrontiert.

Unsere SozialarbeiterInnen begleiten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei Konflikten in der Schule und in ihrem Alltag, etwa wenn sie Probleme im Ausbildungsbetrieb haben, verschuldet sind oder Unterstützung beim Umgang mit Ämtern brauchen. Die Beratungsgespräche sind vertraulich und kostenlos. Für eine bestmögliche Unterstützung arbeiten unsere Fachkräfte eng mit dem Kollegium an den beruflichen Schulen, Schulpsychologen sowie den MitarbeiterInnen von Ausbildungsbetrieben, Wohnheimen oder der Industrie- und Handelskammer Potsdam zusammen.

Eine wichtige Kooperation besteht auch zur Regionalkoordination des Landkreises Potsdam-Mittelmark im Rahmen der Aktion „FRECh – Finde deine Richtung. Entdecke deine Chancen.“ Ziel ist es, mit einem interdisziplinären und aufeinander abgestimmten Informations- und Hilfsangebot (unter anderem am Oberstufenzentrum Teltow) die Qualität der Berufsorientierung für Jugendliche und junge Erwachsene zu verbessern und in Folge die Abbruchquoten und unentschuldigten Fehlzeiten zu senken.

Die Sozialarbeit an Oberstufenzentren richtet sich grundsätzlich auch an die Lehrenden, die Eltern und die MitarbeiterInnen der Ausbildungsbetriebe, um bei Problemen mit Auszubildenden zu unterstützen oder in den Klassen intervenierend in Konflikte einzugreifen.


Kontakt
Oberstufenzentrum Teltow
Barbara Wahnfried

Potsdamer Straße 4 · 14513 Teltow

0 33 28. 35 07 51
barbara.wahnfried@stiftung-job.de