Schule & Zukunft

Wer erinnert sich nicht an die Schulzeit? Der Nervenkitzel, vom Lehrer vor den anderen abgefragt zu werden, die mit Tinte vollgeschmierten Hände, der Schwarm aus der Nachbarklasse, das Warten auf die Pausenklingel – und aufs Erwachsenwerden. Für Kinder und Jugendliche ist die Schule nicht nur ein Ort, an dem sie auf das Berufsleben vorbereitet werden. Sie ist auch ein Lebensraum, in dem Heranwachsende prägende Erfahrungen machen, etwa wenn es darum geht, sich anderen mitzuteilen, in Teams zu arbeiten oder Konflikte zu lösen.

Sozialarbeit an Schulen ergänzt und unterstützt die Arbeit der Lehrenden, da sie präventiv als auch interaktiv an einem positiven Schulklima mitwirkt. Unsere sozialpädagogischen Fachkräfte tragen dazu bei, die Schüler:innen in ihrer sozialen Entwicklung zu fördern, Benachteiligung abzubauen und Ausgrenzung zu verhindern. Denn wer gerne zur Schule geht, kann auch besser lernen.

Die Angebote orientieren sich immer an den Bedürfnissen der Schüler:innen und reichen von Gruppenangeboten bis hin zur Hilfe für einzelne Mädchen und Jungen, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden. Maßgebend sind auch die speziellen örtlichen Bedingungen der jeweiligen Schule – so hat etwa eine Grundschule andere Ansprüche an Sozialarbeit als eine Oberschule.

Zudem führen wir seit mehreren Jahren erfolgreich ein Projekt für Schüler:innen durch, deren Schulabschluss gefährdet ist, weil sie zum Beispiel den Unterricht schwänzen, die Schule vollständig verweigern oder eine andere besondere Förderung und Unterstützung benötigen. In einer separaten Lerngruppe werden die Jugendlichen außerhalb der Schule unterrichtet und sozialpädagogisch betreut, um ihnen einen Schulabschluss zu ermöglichen.


Kontakt
Kerstin Schneider
Fachbereichsleiterin Jugend-/Jugendsozialarbeit

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kerstin.schneider@stiftung-job.de